cialis-vorteileGeht es um das Thema Erektionsstörungen, rücken Produkte wie etwa Viagra, Cialis, Levitra oder Spedra in den den Fokus. Und das mit gutem Grund, denn sie alle wirken effektiv gegen die Erektile Dysfunktion und können Männern wieder zu einem normalen Sexualleben verhelfen. Erreicht wird dies durch so genannte PDE-5-Hemmer, die in all diesen Präparaten enthalten sind. Jedoch weisen diese Stoffe einige Unterschiede auf. Eine Sonderstellung unter den PDE-5-Hemmern nimmt Tadalafil ein, das in Cialis zum Einsatz kommt. Und das hat für den Patienten einige Vorteile.

Die Vorteile von Cialis und Tadalafil

Cialis ist von der Firma Lilly Pharma und in Deutschland seit Ende 2002 auf dem Markt. Tadalafil zählt zur Gruppe der PDE-5-Hemmer, die in Potenzmitteln zum Einsatz kommen. Ein Vorteil, den Tadalafil gegenüber seinen „Verwandten“ hat: Es ist in seiner kleinsten Dosierung (5mg) auch für die tägliche Einnahme geeignet. Dadurch müssen Patienten, die dieses Mittel verwenden, den Sex nicht mehr so exakt an den Zeitpunkt der Einnahme koppeln. Spontane sexuelle Aktivitäten sind so eher möglich als mit den anderen Präparaten, die meist eine halbe Stunde oder sogar einige Stunden vor dem Sex eingenommen werden müssen. Da Tadalafil durch die Dauermedikation ja ständig im Körper vorhanden ist, entfällt dieser Sex nach Zeitplan. Außerdem sagt man Tadalafil eine sehr lange Wirkungsdauer nach. So kann der Wirkstoff bis zu 36 Stunden verfügbar sein. Daher sollte man auch aufpassen, dass man nicht zu viele Tabletten in einem zu kurzen Zeitraum zu sich nimmt.

Wie wirken Cialis und Tadalafil?

PDE-5-Hemmer haben im Grunde alle einen ähnlichen Wirkmechanismus. Sie blockieren ein Enzym, welches im Körper dafür verantwortlich ist, eine Erektion abzubauen. Dadurch entspannen sich die glatten Muskeln des Penisschwellkörpers und es kann mehr Blut in Richtung Glied fließen. Dadurch wird die Erektionsfähigkeit verbessert, ein normales Sexualleben rückt somit wieder in greifbare Nähe.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Kaum ein Medikament ist frei von unerwünschten Nebenwirkungen oder Risikofaktoren. Das Gleiche gilt natürlich auch für Cialis. Beim Gebrauch kann es zum Beispiel zu Kopf- und Muskelschmerzen sowie zu Verdauungsstörungen kommen. Das Präparat darf nicht angewendet werden, wenn eine akute Herz-Kreislauf-Erkrankung besteht oder wenn gleichzeitig Nitrate verabreicht werden, die etwa zur Behandlung einer Angina Pectoris eingesetzt werden. Besondere Vorsicht ist bei zurückliegenden Herzinfarkten oder Schlaganfällen geboten. Der behandelnde Arzt wird in einem Gespräch über die detaillierten Risikofaktoren oder Nebenwirkungen aufklären.

Welche PDE-5-Hemmer gibt es?

Außer Tadalafil gibt es natürlich auch noch andere PDE-5-Hemmer. In Viagra ist zum Beispiel Sildenafil enthalten. Dessen Wirkung gegen Erektionsstörungen soll angeblich nur Zufall gewesen sein. Ursprünglich hätten die Forscher nach einem Mittel zur Behandlung von Bluthochdruck und Angina Pectoris gesucht. Letztlich sollten Sildenafil und Viagra aber im Laufe der Zeit für einen regelrechten Boom sorgen, so dass Viagra auch heute noch im Kampf gegen die Erektionsstörungen das Symbol schlechthin ist.Im Potenzmittel Levitra ist Vardenafil enthalten, das relativ neue Spedra arbeitet mit Avanafil. Auch in Super Kamagra und Kamagra ist Sildenafil enthalten. Jedoch wird dies aufgrund seiner anderen Herstellungsweise auch das indische Viagra genannt.